Der Seeblick

12. Oktober 2023

Rezept für Spargel- und Brokkoli-Salat

Salat-Rezepte der Frühstücksköchinnen Claudia Weißhahn und Susanne Diderich

Da Spargel und Erdbeeren sich im Saisonkalender nur ein kurzes Zeitfenster teilen, sollten Sie die Gelegenheit im Juni oder Juli nutzen und diese herrlich aromatische Kombination einmal probieren. Für den Brokkoli-Salat finden Sie frische und regionale Ware bis in den Oktober hinein. Beide Salate eignen sich perfekt zum BBQ oder als Beilage zu etwas Kurzgebratenem wie Steak oder Hähnchen – sie geben aber auch mit ein paar Scheiben Ciabatta ein perfektes Mittagessen ab.

Spargel-Erdbeer-Salat (4 Portionen)

  • 750 g weißer Spargel
  • 750 g grüner Spargel
  • 250 g Erdbeeren
  • 100 g Zucker
  • 100 ml weißer Balsamico
  • 2 EL Öl
  • 150 g Rauke
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 TL Basilikum, getrocknet
  • Basilikum, frisch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Weißen Spargel schälen und die unteren Enden abschneiden. Grünen Spargel waschen und ebenfalls die unteren Enden abschneiden. Weißen Spargel in Salzwasser 15 Minuten garen, nach 5 Minuten Kochzeit den grünen Spargel hinzufügen. Die Erdbeeren je nach Größe halbieren oder vierteln.

Den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze vorsichtig karamellisieren lassen, anschließend unter Rühren mit 100 ml heißem Wasser und heißem Essig ablöschen (Vorsicht, das kann leicht spritzen), aufkochen und 5 bis 7 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Basilikum abschmecken. Anschließend das Öl darunter schlagen.

Den Spargel gut abtropfen lassen und mit der Rauke auf Tellern anrichten. Vinaigrette darüber gießen und bis zu 30 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten. Achten Sie darauf, dass sie nicht verbrennen. Die Erdbeeren erst direkt vor dem Anrichten auf dem Salat verteilen, damit der weiße Spargel keine rosa Farbe annimmt. Mit den gerösteten Pinienkernen und frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Variation: Falls die Erdbeer-Saison bereits vorüber ist, können Sie auch TK-Erdbeeren verwenden. Aufgrund der Konsistenz eigenen sich diese aber besser, wenn sie zusammen mit dem Dressing püriert werden.

BROKKOLI-SALAT (4 PORTIONEN)

  • 1 Brokkoli
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 rote Zwiebel
  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • 3 EL Olivenöl nativ
  • 3 EL Balsamico hell
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Honig
  • 20 g getrocknete Cranberrys
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Brokkoli waschen, in Röschen teilen und in siedendem Salzwasser ca. 3 Minuten blanchieren. Anschließend gut abtropfen lassen. Paprika halbieren, Kerngehäuse entfernen, waschen und in ca. 1,5 cm große Stücke schneiden. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Für das Dressing Olivenöl und Balsamico verquirlen, Senf und Honig unterschlagen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Gedünstete Brokkoli-Röschen je nach Größe noch etwas klein schneiden.

Brokkoli-Röschen, Paprika-Stücke, Zwiebelwürfel, Cranberrys und geröstete Sonnenblumenkerne in eine Schüssel geben und vermengen. Das Dressing unterheben und mit den Ciabattabrot-Scheiben servieren.

Variation: Anstelle der Cranberrys eignen sich auch andere getrocknete Früchte, etwa Korinthen (blaue, getrocknete Weintrauben) oder getrocknete Sauerkirschen. Oder Sie verwenden angebratene Speckwürfel. Trauen Sie sich, zu experimentieren.

Tipps Für die Zubereitung

Bevor Sie mit dem Kochen beginnen, sollten Sie das Rezept mindestens einmal gründlich durchlesen. Dies verschafft Ihnen einen Überblick über den Ablauf und verhindert Verwirrung. Erinnern Sie sich daran, dass „Vorbereitung das halbe Leben ist“. Bereiten Sie daher Ihren Arbeitsplatz vor, indem Sie alle benötigten Zutaten und Utensilien wie Schneebesen, Töpfe und Schüsseln griffbereit auf Ihrer Arbeitsfläche platzieren. Diese sorgfältige Vorbereitung spart Zeit und minimiert Stress während des Kochens, sodass Sie sich ganz auf die Zubereitung Ihres Gerichts konzentrieren können.

So gelingt das Dressing

Um einen perfekten Salat zuzubereiten, sollte das Dressing immer separat vorbereitet werden. Geben Sie das Öl erst hinzu, wenn alle anderen Zutaten für das Dressing gut vermengt sind – idealerweise mit einem Pürierstab oder Stabmixer. Dies verleiht dem Dressing die gewünschte Cremigkeit und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Aromen. Und seien Sie beim Abschmecken nicht zurückhaltend: Ein Dressing muss immer etwas überwürzt werden. Heben Sie es sanft unter und achten Sie darauf, dass der Salat dabei nicht zu sehr zerpflückt wird.

Blanchiert bleibt’s knackig

Ein weiterer Schlüsselschritt ist das Blanchieren des Gemüses. Hierbei sollte das Wasser im Topf zuerst zum Kochen gebracht werden, bevor Sie das Gemüse hinzufügen. Brokkoli benötigt etwa 3 Minuten, Spargel 4 bis 5 Minuten, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Anschließend ist das sofortige Abschrecken im Eiswasser wichtig, um den Garprozess zu stoppen. Lassen Sie das Gemüse etwa 5 bis 10 Minuten in dem Eiswasser, bis es vollständig abgekühlt ist. Dadurch bleibt es knackig und behält seine lebendige Farbe. Verwenden Sie frisches und saisonales Gemüse, keine Tiefkühlware.

Claudia Weißhahn

Frühstücksköchin

Lieblingsplatz: Die Terrasse

BESTE GRÜNDE FÜR EINEN URLAUB IM RESORT:

  • Ruppiner See
  • Ausblick von der Terrasse
  • Seesauna mit direktem Seezugang

Susanne Diderich

Frühstücksköchin

Lieblingsplatz: Bank mit Seeblick

BESTE GRÜNDE FÜR EINEN URLAUB IM RESORT:

  • Fontane Therme
  • Märkisches Frühstücksbuffet
  • Den ersten Kaffee morgens auf der Bank am See trinken