Der Seeblick

Der Stör-Faktor

Angewandter Artenschutz durch Kaviar? Bei der Fischzucht Zippelsförde selbstverständlich.

Schon die Römer wussten, dass der Beluga-Stör ein Fisch von ganz eigener Qualität ist – so kam er bei den Caesaren regelmäßig auf den Tisch und bis heute gilt der Kaviar dieser leider längst überfischten Art als Inbegriff mondäner Esskultur. Was viele nicht wissen: Die Rote Liste führt den Beluga als „vom Aussterben bedrohte Art“. Der Beluga-Stör, auch Europäischer Hausen, erreicht Körperlängen von bis zu 8 Metern und bringt bis zu 200 Kilo auf die Waage. Er gilt als einer der größten Süßwasser- und Meeresfische – und ist unbedingt schutzwürdig. 

Anders als in ihrer Heimat, dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer, wo die Restpopulationen ums blanke Überleben kämpfen, leben die Störe im Ruppiner Seenland ein dem Arterhalt zuträgliches Leben. Belugas aus Zuchtbetrieben, die auch in der Herstellung von Kaviar gänzlich unabhängig von externen Ressourcen sind, wirken aktiv gegen die Befischung der übrigen, wild lebenden Tiere.

In der Fischzucht Zippelsförde gedeihen sie im frischen, sauerstoffreichen Wasser des Flüsschens Rhin. Wie auch die Zippelsförder Forellen, Saiblinge und Karpfen, bleiben sie durch den stets kräftigen Wasserdurchfluss ständig in Bewegung, was sich äußerst positiv auf die Fleischqualität auswirkt. Fest, geschmacklich herausragend und grätenfrei – wer Zippelsförder Beluga genießt, leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Sie möchten unseren langjährigen kulinarischen Partner Andreas Hoesl und die Fischzucht Zippelsförde näher kennenlernen? www.fischzucht-zippelsfoerde.de

Bilder: René Kempfer @ rk-picture.de

100% Genussregion Ruppin

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