Ausflug zu den Kellen – Ein Walderlebnis für die ganze Familie

Ein Geheimtipp von Reservierungsleiterin Kerstin Koberstein

Bildungsurlaub mal anders: Wer den Sachkundeunterricht in der Schule zu wenig greifbar findet, dem bietet der Walderlebnispfad eine ganz und gar analoge und doch interaktive Art, die Natur zu entdecken und zu verstehen. Eingerahmt in malerische Wald- und Moorlandschaften bietet die Wanderung um die „Kellen“ spannende Entdeckungen, lauschige Picknickplätze und einen malerischen Steg, von dem aus man herrlich flache Steine über die Wasseroberfläche springen lassen kann.

ganz schön verwunschen

Etwa 15 Autominuten nördlich vom Resort liegen die „Kellen“. Diese beiden kleinen Waldseen sind bereits in der Eiszeit entstanden und bekamen ihren Namen von der charakteristischen Form, die an eine Kelle erinnert. Das Wasser ist glasklar und am Ufer reihen sich üppig Seerosen dicht an dicht. Südlich der beiden Seen erstreckt sich das rund 10.000 Jahre alte Stendenitzer Hochmoor mit zahlreichen Moos- und Heidearten. Eine Wanderung um beide Seen herum dauert nur etwa 30 Minuten und ist auch für Familien bestens geeignet. An der Südspitze bietet sich eine kleine Lichtung als Picknickplatz an. 

Es gibt viel zu entdecken

Wer die Waldzeit noch etwas verlängern will, macht sich auf den Weg entlang des Natulehrpfades Stendenitz. Mit ihren ansprechend illustrierten Tafeln vermitteln die neun Stationen des Lehrpfades den Besuchern auf spielerische Weise wertvolles Wissen über die Pflanzen, Bäume und Bewohner des Waldes. Eine Beschäftigung, die sich durch den ganzen Walderlebnispfad zieht, ist die Suche nach etwas weichem, eckigen, harten, runden, spitzen und duftenden – diese Schätze zu finden und zum Abschluss in ein Fach des dafür vorgesehenen „Zauberkasten des Waldes“ zu legen, macht besonders den kleinsten Besuchern großen Spaß und motiviert zum Weiterlaufen.

Tut einfach gut

Aber egal, auf welche Art und Weise man die Zeit im Wald verbringt, eines ist sicher: Durch die Abwesenheit von Lärm und Trubel kann man sich ganz auf die Geräusche des Waldes konzentrieren und der Körper entspannt sich wie von selbst. Durch das Lauschen von Vogelstimmen und den Geruch von Tannennadeln und Waldboden werden die Sinne geschärft und der Alltag scheint auf einmal in ganz weiter Ferne. Wie gesund die bewusst in der Natur verbrachte Zeit für Körper, Geist und Seele ist belegen zahlreiche Studien zum aktuellen Trend „Waldbaden“: Der Blutdruck senkt sich, Stress wird reduziert, die Konzentration gefördert und das Immunsystem gestärkt.  

Zu jeder Jahreszeit eine gute Idee

Da die Kellen nicht sehr tief sind, frieren sie im Winter leichter und schneller zu, als die großen Seen in der Umgebung. So sind sie ein sicheres Paradies für Schlittschuhläufer und wecken auch bei den Eltern Kindheitserinnerungen klirrend kalter Wintertage mit Schneeballschlachten und eisblauem Himmel. Das Toben und Schlittern auf dem Eis macht richtig Laune und sorgt für die nötige Bettschwere am Abend. Die Kellen sind also zu jeder Jahreszeit eine ganz klare Empfehlung. Auch wenn es mal regnet, bietet ein uriges Holzhäuschen den perfekten Unterschlupf für ein mitgebrachtes Picknick. Und der Waldboden duftet bei Nässe einfach am allerbesten.

Kerstin Koberstein

Reservierungsleiterin

Lieblingsplatz: Seesauna

Beste Gründe für einen Urlaub im Resort:

  • Raus aus dem Alltag, ohne weit zu fahren
  • Der See direkt vor der Nase
  • Topf & Pfanne in der Seewirtschaft